Gegrillte Seelen wie vom Seelenklemptner

Wie oft hat man schon von „Currywurst wie bei Sansibar“ gehört? Hier haue ich mal in die gleiche Kerbe. Das Lokal, um das es hier geht ist zwar weit weniger glamourös als oben Genanntes, ich möchte ihm aber dieses Rezept widmen. Hier zeige ich euch, wie ihr Seelen wie vom Seelenklemptner selbst machen könnt.

Zubereitungszeit: 25 min
davon Grillzeit: 15 min
Schwierigkeitsgrad: 1 von 5


Disclaimer

Ich erhalte keinerlei Bezahlung oder sonstige Zuwendungen für das, was ich hier schreibe oder mache. Auch habe ich sämtliche Zutaten und Zubehör selbst gekauft.


Teile meines Lebens war ich im Örtchen Krumbach in Schwaben unterwegs, erst in der Schule, dann zum Zivildienst und später noch mit Freunden. Und so lernte ich das Örtchen immer besser kennen und wurde eines Tages auf ein kleines Lokal aufmerksam gemacht. Seelenklemptner (hier der Tripadvisor-Link) hieß es, wurde mir aber mit Seelenpeter vorgestellt.

Dieses Lokal hat seinen Namen nicht umsonst, denn bekannt ist es für seine überbackenen Seelen in vielen Ausführungen, die uns so manche Mittagspause versüßten. Beeindruckend mit wie wenigen, simpelsten Zutaten man ein derart rundes und geschliffenes Gericht zubereiten kann. Sicherlich ist dieses Gericht keine Sterneküche, will sie aber auch nicht sein.

Aber nun genug der Nostalgie, Eine Variante der überbackenen Seelen vom Grill habe ich euch in ein Rezept gebannt. Los geht’s…


Zutaten (beliebig skalierbar)

  • Seelen
  • Butter
  • Salami
  • heißgeräucherten Schinken oder Kochschinken
  • Zwiebeln
  • Knoblauchzehen
  • Ketchup
  • Käse (in Scheiben oder gerieben), ich verwende mittelalten Gouda

Setup

Die Seelen kommen bei 200 °C indirekt auf den Grill. Ich lege sie dazu auf den Ablagerost des Gasgrills.

Vor kurzem habe ich gelesen, dass man solche Dinge auch in einem so genannten Backofen zubereiten kann. Die Experimentierfreudigen unter euch können das gern mal ausprobieren.


Zubereitung

Startet zunächst den Grill und regelt ihn wie im Setup beschrieben ein.

Schneidet die Seelen auf und bestreicht die Schnittflächen mit Butter. Belegt die Seelen dann nach Geschmack:

  • Schinken
  • Salami
  • Zwiebelringe
  • Knoblauch
  • Ketchup
  • Käse

Nun denn ab auf den Grill mit den Kameraden. Legt dabei die beiden Hälften einzeln in den indirekten Bereich euren Grills, schließt den Deckel und lasst die Seelen 10 – 15 min überbacken.

Wenn der Käse geschmolzen und die Seelen knusprig sind, nehmt sie vom Grill und klappt die beiden Hälften zusammen und schon ist die Seele fertig.


Fazit

Schnell gemacht, so simpel wie es sein kann und mit einfachsten Zutaten zubereitet. Und dennoch – oder gerade deshalb – ein echtes Highlight im Geschmack: kernig, würzig, rustikal.

Diese Seelen sind für mich ein Stück Heimat, probiert sie einfach mal aus. Und wenn ihr aus der Nähe von Krumbach kommt, stattet dem unscheinbaren Lokal in Krumbach einmal einen Besuch ab, es lohnt sich.

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