Enders Explorer zu windanfällig: die Lösung

Jeder, der einen Enders Explorer sein Eigen nennt wird es kennen: kaum kommt eine leichte Brise auf, schon ist an indirektes Grillen bzw. backen im Grill nicht mehr zu denken. Wie ihr diesen Missstand effektiv und praktisch kostenlos beheben könnt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.


Warnhinweis

Alle Veränderungen, die ihr an eurem Grill vornehmt, stellen ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar. Sämtliche Umbauten und sonstigen Veränderungen an euren Grills passieren auf eure eigene Gefahr. Bitte seid bei allem was ihr macht vorsichtig!

Disclaimer

Ich stehe zu keiner der hier gezeigten Firmen in finanzieller oder sonstiger Beziehung. Sämtliche gezeigten Produkte sind selbst gekauft.

Warum dieser Beitrag?

Dieser Beitrag ist eine Reaktion auf die Rege Diskussion in den Kommentaren unter meinem Test zum Enders Explorer Campinggrill. Hier wurde die Windanfälligkeit des Grillgeräts kritisiert. Vielen Dank allen Lesern, die hier mitdiskutiert haben, dieser Beitrag ist für euch 🙂

Die hier gezeigte Maßnahme ist ein Teil des in Kürze erscheinenden Beitrags Perfekt backen im Enders Explorer. Aus Gründen der besseren Googlebarkeit als extra Beitrag abgefasst. Nun aber Beitrag ab.


Dieser Beitrag wird wahrscheinlich der Kürzeste in der Geschichte des Grillmanifests. Eine Geschichte, um die es gerade recht ruhig ist, ich weiß. Aber glaubt mir, es gibt einen guten, kleinen, süßen Grund dafür 😉

Warum sollte man den Enders Explorer verändern wollen?

Aus Gründen, die sich mir bisher nicht erschließen besitzt der Enders Explorer sowohl an den Seiten, als auch hinten an seinem Deckel seine sehr große Lochfläche. Diese hat gleich mehrere Nachteile:

  1. Der Grill wird sehr windanfällig
  2. Indirektes Grillen ist bereits bei einer leichten Brise praktisch unmöglich, da warme Luft einfach herausgetragen wird
  3. Viel Wärme entweicht und steht nicht mehr zum Garen zur Verfügung

Daher war mir und auch den angesprochenen Diskutierern recht schnell klar, dass diese Lochfläche kleiner werden muss. Lange habe ich überlegt, wie die aus meiner Sicht völlig überflüssigen seitlichen Öffnungen im Deckel verschließen kann. In den Kommentaren zu meinem Test-Beitrag gab es den einen oder anderen Vorschlag, jedoch ultimativ praktikabel schien mir keiner davon.

Dann kam ich auf die Idee: Die Schlitze laden ja förmlich dazu ein, einen mehrfach gefalteten Alufolie-Streifen einzuweben. Auf den folgenden Bildern könnt ihr sehen, wie ich das gemacht habe. Das Ergebnis hat mich überzeugt: Selbst bei etwas mehr Wind erreicht der Enders mit Leichtigkeit 300 °C laut Deckelthermometer. Auftrag ausgeführt würde ich sagen.

Ich habe aktuell nur die Löcher an den Seiten verschlossen und fahre gut damit. Es obliegt euch, ob ihr noch weitere Öffnungen auf diese Weise verschließen wollt. Bedenkt aber, dass die Verbrennungsgase auch irgendwo hin müssen, also verschließt besser nicht zu viele Öffnungen. Ferner gelten natürlich die Warnhinweise im Disclaimer.

Und das war’s auch schon

Viel Spaß beim Ausprobieren. Ich hoffe, dass ihr mit dieser Lösung genauso zufrieden seid, wie ich.

Erfahrungen, Tipps und Kritik sind in den Kommentaren unten gut aufgehoben 🙂

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